DIE ROTE FRONT

Kommunistisches Theorieorgan

Schlagwort: DDR

Wenn die Argumente fehlen – Über Sascha313

Seit ein paar Wochen erreichen uns Zuschriften verschiedener Art, entweder als Email oder als Kommentare, zum Artikel über den Revisionismus der Honecker-Ära. Bisher waren zumeist fehlerhafte Ansichten dabei, aber immerhin wurde versucht zu argumentieren. Zumindest bis auf ein Rumpelstilzchen: Sascha313.

Die nachstehend z.T. angeführten Kommentare von Sascha313 bringen wir der Vollständigkeit halber nach unseren Ausführungen in ihrer Gänze.
Wer unsere Veröffentlichungen kontinuierlich verfolgt, weiß, dass wir die Leistungen der DDR und die DDR selbst in unseren Beiträgen als das Beste, was die deutsche Arbeiterklasse bisher erreicht hat, würdigen. Eine Niederlagenanalyse muss aber notwendiger Weise stattfinden. Weiterlesen

Johannes R. Becher – Der Dichter der Nation

Dieser Artikel ist dem 60. Todestag Johannes Robert Bechers gewidmet. Johannes R. Becher, der Schöpfer der sozialistischen deutschen Nationalhymne und Dichter der Nation, verstarb am 11. Oktober 1958.

Seine Weltanschauung: Der Marxismus-Leninismus

Womit soll man anfangen, wenn man der großen Bedeutung dieses Mannes bewusst wird? Am besten wohl mit seiner Weltanschauung. Er war ein Genosse, ein Marxist-Leninist und begabter Dichter. In Kontakt mit dem Leninismus kam er Anfang der 20er Jahre, als er erstmals Lenins Werk „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ las. Über die Bedeutung dessen schrieb Becher:

„… wer die Schrift Lenins nicht kennt, dem muss das Rätsel unseres Jahrhunderts verschlossen bleiben. Er kann nichts verstehen von dem Entscheidenden, das sich um die Jahrhundertwende herum vollzogen hat, und er wird nur oberflächliche Vorstellungen gewinnen von dem ersten und dem zweiten Weltkrieg, von der Katastrophe unseres Volkes, denn die eigentlichen Triebkräfte, wie sie in Lenins Werk bloßgelegt werden, bleiben ihm verborgen.“1.

Welch große Bedeutung dies für ihn hatte, bezeugt sein weit bekanntes Gedicht „Der an den Schlaf der Welt rührte – Lenin“, wo er seiner Bewunderung für Lenin, die Sowjetunion und den Sozialismus kundtut. Aber nicht nur dort brachte er seine Bewunderung zum Ausdruck. Zum Beispiel sagte er im Gedicht „Wir sind die Kommune“ unter anderem dies: „Wir sind die Kommune. Es siegte schon die große Kommune, die Sowjetunion, unser aller Kommune.“ und „Wir sind die Kommune. Uns führt Lenin. Arbeiter Deutschlands, hört auf ihn! Er spricht im Betriebe. Erkennt eure Kraft. Ihr roten Garden der Arbeiterschaft! Vorwärts, Kommune!“2. Über Gedichte wie diese schrieb Johannes R. Becher im Jahre 1956 zutreffend: „Nicht wenige unserer Werke, die von dem geschichtlichen Ereignis der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution singen und sagen, werden Bestand haben und die Zeiten überdauern.3. Aber nicht nur mit Lenin beschäftigte sich Johannes R. Becher. Auch Mao Tsetung las er. Im Jahre 1958 sagte Becher: „Mao Tse-tung hat den wahren Satz gesprochen: ´Ein unpolitischer Mensch ist ein Mensch ohne Seele.´4 Welch ein tiefer, welch ein wunderbarer Satz. Gerade wir Deutsche, deren Verinnerlichungssucht und apologetische Haltung schon eine Serie von Verhängnissen in unserer Geschichte heraufbeschworen haben, sollten diesen Satz immer gegenwärtig haben.“5. Welch wahre Worte, sowohl von Mao, als auch von Becher!

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Zum 125. Geburtstag Walter Ulbrichts – Sein Denken und Handeln

Dieser Artikel ist ein Abriss des politischen Leben des Genossen Walter Ulbricht anlässlich seines 125. Geburtstages am 30. Juni 2018. Er soll dem werten Leser einen Überblick über die Tätigkeit und des Schaffens Ulbrichts vermitteln und auch dessen aktuelle Bedeutung näher bringen. Das Ende des Artikels mag etwas kultig erscheinen, ist jedoch eine Anlehnung an die Darstellung seiner Person zu Lebzeiten.

Angemerkt sei nur, dass dieser Artikel KEINE allumfassende Abwägung und Analyse der Tätigkeit Walter Ulbrichts ist, sondern sei als Artikel zum Gedenken an sein großes Wirken und Schaffen verstanden.

Der Artikel kann hier auch als PDF herunter geladen werden.

Zum 125. Geburtstag Walter Ulbrichts –
Sein Denken und Handeln

In diesen Tagen, nämlich am 30. Juni, wäre Walter Ulbricht 125 Jahre alt geworden. Sein Name ist bekannt, sein Handeln und Wirken, besonders sein ideologisches, jedoch kaum. Er wird nicht nur von der Bourgeoisie mit Schmutz beworfen, sondern auch von den meisten Genossen ziemlich unterschätzt. Gestattet mir deshalb darüber einen Überblick zu geben, zu Ehren dieses herausragenden, weisen proletarischen Staatsmannes und marxistisch-leninistischen Theoretikers.

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