Unter dem Banner Ernst Thälmanns und Walter Ulbrichts – Zum 50. Todestag Hermann Materns

Hier auch als PDF abrufbar. Am 24. Januar 1971 verstarb Hermann Matern nach einem kampferfüllten Leben für die sozialistische Revolution in Deutschland. Er war ein bedeutender deutscher Marxist-Leninist, Kämpfer für den Sozialismus und Kommunismus und enger Genosse an Walter Ulbrichts Seite. Sein Bekanntheitsgrad liegt aber weitaus niedriger als der seines Kampfgefährten. Dabei war Hermann Matern sogar zwei Wochen älter als Walter Ulbricht. Hermann Matern wurde am 17. Juni 1893 geboren, Walter Ulbricht am 30. Juni desselben Jahres. Wie auch Walter

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Die Bedeutung von Gesprächen bei der Ausarbeitung von Gedankenkonzepten

Gespräche sind nicht bloß ein Kommunikationsmittel, sondern dienen auch der Reflexion des eigenen Denkens. Heinrich von Kleist entdeckte diesen den Geist anregenden Effekt und beschrieb ihn im Aufsatz „Über die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden“. Darin schrieb er als Prinzip: „Wenn du etwas wissen willst und es durch Meditation nicht finden kannst, so rate ich dir, mein lieber, sinnreicher Freund, mit dem nächsten Bekannten, der dir aufstößt, darüber zu sprechen. Es braucht nicht eben ein scharfdenkender Kopf zu sein,

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Keimlinge der Planwirtschaft bei Gracchus Babeuf

Hier auch als PDF abrufbar. Gracchus Babeuf war ein revolutionärer utopischer Sozialist während der französischen bürgerlichen Revolution. Am 27. Mai 1797 wurde er deshalb hingerichtet, denn er stellte sich gegen die Putschisten, die Robespierre absetzten und stand für eine Fortführung der Revolution ein. Es ist also wieder einmal etwas zum Thema: Wie die Bourgeoisie ihre eignen Ideale verriet. In Babeufs Werken finden sich Vorwegnahmen von späteren marxistischen Erkenntnissen. So erkannte er auch die ideologische Hegemonie im Grundprinzip: „Von der Art,

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Maskentheater

Es sind gruselige Tage, Und das nicht wegen Halloween, “Es kommt zurück die große Plage”, Hat die Regierung ausgeschrie’n. Nutzlose Masken als Dauerpflicht, Hohe Strafen, wirst du erwischt. Es steigen die Zahlen, Bei Leuten ohne Qualen. Gastronomie hat Ruh’, Ohne Evidenz dazu. Psychenschäden ignoriert, Was man nicht sieht, nicht int’ressiert. Von links Burgfriedensparolen, Damit die Rechten den Protest abholen, Der seine Berechtigung hat, Die Linke tut, als sei es ihr Staat.

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Warum veralten Anschauungen?

Von bürgerlicher Seite wird uns ständig vorgeworfen: „Eure Anschauungen sind doch veraltet, weil Marx sie vor über 100 Jahren formuliert hat.“ Für jemanden, der sich nie tiefere Gedanken macht, scheint das plausibel zu sein. Eine solche Person denkt nicht daran, dass zum Beispiel die klassische kapitalistische Ökonomik von Smith und Ricardo noch älter ist, weil dieser sich nie damit befasst hat. Natürlich ist auch das kein prinzipielles Argument gegen den Kapitalismus, dass er bloß „älter“ ist als der wissenschaftliche Sozialismus.

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Der Revisionismus der Kommunistischen Partei Italiens unter Palmiro Togliatti

Der Text kann auch hier als PDF heruntergeladen werden. Der nachfolgende Text ist ein Kapitel aus einem Buch über die grundlegenden Lehren und Erfahrungen des Maoismus, an welchem ich schreibe. Da dieses Buch nicht in absehbarer Zeit fertig wird und es sich bei dem behandelten Thema um ein oftmals missverstandenes handelt (manche sehen nämlich Togliatti als Antirevisionisten) habe ich mich dafür entschieden, dieses hier vorab zu veröffentlichen Zur damaligen Zeit war der Vorsitzende der PCI Palmiro Togliatti. Nach dem XX.

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Die Heuchelei der Unbekümmertheit

Allzu viele denken oder sagen ganz offen: „Ach, das interessiert mich nicht, weil es mich eh nicht betrifft!“ Ihr Selbstbild ist das einer Blase in der Welt, von der man zwar nach außen blicken kann, aber von außen nicht direkt getroffen wird von den Geschehnissen und Entscheidungen anderer. Das mag bei privaten Entscheidungen zutreffen, die nur einen selbst und den Kreis der Familie betreffen, aber zum Beispiel politische Entscheidungen, die ein ganzes Land betreffen, sind eben nicht derartig beschaffen. Besonders

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Zur Frage der revolutionären Gewalt

Hier auch als PDF verfügbar. Die Frage der Gewalt ist für viele eine rein moralische Frage. Dabei ist diese scheinbar „höhere Moral“, der Pazifismus, der Gewalt in jeder Situation per se ablehnt, bloße Sklavenmoral. Die Pazifisten hinterfragen nicht die Rechtmäßigkeit der bestehenden kapitalistischen Ordnung, die eben auch in letzter Konsequenz auf Gewalt beruht, um sie aufrechtzuerhalten, sondern lehnen nur eigene Gewalt zum Widerstand ab. Das macht sie zu perfekten Sklaven, nämlich jene, die ihr Joch tragen und sich auspeitschen lassen

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Wie man unsere Großeltern belog – BRD-Mythen der 60er Jahre

Der Text kann hier auch als PDF herunter geladen werden. Beim Lesen eines Bändchens mit Georg Büchners „Hessischem Landboten“ stieß ich auf ein Nachwort von Hans Magnus Enzensberger aus dem Jahre 1964, worin er die geläufigen BRD-Mythen wiederkäute, die in den Köpfen der Generation unserer Großeltern verankert sind. Welche Behauptungen erwähnt Enzensberger? 1. Es bestünde „Vollbeschäftigung“. 2. Produktion und Konsum würden stetig steigen. 3. Der Klassenkampf sei zwar nicht beseitigt, aber „verschleiert“. 4. Die Bourgeoisie sei „assimiliert“ worden durch andere

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Der Glaube an die Zukunft oder: Nicht hoffen, sondern handeln!

Jeder dürfte den Glauben an die Zukunft kennen, den manche Menschen an den Tag legen. „Unseren Enkeln soll es mal besser gehen, als uns!“, hört man sicherlich von den Großeltern. „Die Zeit heilt alle Wunden!“, sagen andere. Wie das geschehen soll, was dafür getan werden müsste, das stellen sie nie klar. Sie glauben an die Zukunft, als genüge die Verstreichung von Zeit allein, um eine Situation grundlegend zu verändern, ohne eigenes Zutun. Georg Maurer klagte solches Denken scharf an: „Wer

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