Eiserne Körper, Rote Klasse

Liebe Leser, es folgt ein Artikel des Genossen Kalonji Nsala: Das Elend auf der Straße Wir in Europa müssen uns einer bitteren Realität stellen: Die grassierende Trägheit und der körperliche Verfall in unseren Reihen sind kein persönliches Versagen, sondern das Resultat einer systematischen, kapitalistischen Sabotage an der Arbeiterklasse! Zu viele Genossen und Arbeiter werden heute schon beim Demonstrieren oder beim Treppensteigen müde. Der Klassenkampf ist kein Debattierclub. Er ist ein existenzieller, gewaltsamer Kampf zwischen zwei Klassen, die erbittert gegeneinander um

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Vom Kongo in die Betonwüsten: Warum Identitätspolitik die Sprache der Unterdrücker ist! – Gegen die akademische Spaltung! Für die Einheit der ausgebeuteten Massen!

Liebe Leser, im folgenden veröffentlichen wir einen Artikel des Genossen Jean-Pierre Mulumba: Ich spreche heute als Arbeiter! Ich habe den Artikel unter dem Autoren-Pseudonym „Jean-Pierre Mulumba“ geschrieben. Dennoch steht mein Leben stellvertretend für Millionen von Menschen in Europa und besonders in Deutschland! Ich bin in Deutschland geboren und aufgewachsen. Meine Eltern kamen aus der Demokratischen Republik Kongo nach Europa, nicht weil uns die Architektur so gefiel oder uns die Nationalgerichte so sehr schmeckten! Wie viele Migranten in Europa und Deutschland

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Die Klassenstruktur der deutschen Gesellschaft

“Wer sind unsere Feinde? Wer sind unsere Freunde? Das ist eine Frage, die für die Revolution erstrangige Bedeutung hat.”1 – Mao Tsetung Die kommunistische Bewegung basiert auf den Prinzipien des Klassenkampfes. Das erfordert selbstverständlich die Erkennung und Benennung der vorhandenen Klassen, ihrer Anzahl und ihrer Rolle. Kurzum: Eine Analyse der Klassenstruktur der Gesellschaft. Ist diese nicht vorhanden, ist jede Politik möglicherweise vom Grundsatz her richtig, aber vage. Es gab in der deutschen Geschichte Analysen zur Klassenstruktur zu verschiedenen Zeiten. Eine

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Philanthropie wird die Menschheit nicht retten!

“Wenn überreiche Menschen die Welt retten wollten, hätten sie’s getan, weil das Geld haben sie.”1 – Marlene Engelhorn Großkapitalisten, die einen kleinen Teil ihres Vermögens für Stiftungen ausgeben, werden gerne als “Weltverbesserer” dargestellt. In der Feudalzeit nannte man dies Mäzenatentum, in der kapitalistischen Gesellschaft Philanthropie. Die Verlogenheit dieser Philanthropen stellte zuletzt Tim Schwab in seinem Buch “Das Bill-Gates-Problem” am Beispiel des Microsoft-Konzerngründers dar, nämlich, dass selbst die angebliche Wohltätigkeit Profitinteressen dienen würde. Das Thema der Philanthropie wurde in den vergangenen

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Der ungenehme Befreier? – Ein Kommentar zum 8./9. Mai

“Der 8. Mai war ein Tag der Befreiung. Er hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.”1 – Richard von Weizsäcker Die BRD tat sich schon immer schwer mit dem Tag der Befreiung vom Hitlerfaschismus. Was in der DDR von Anfang an selbstverständlich war, wurde in der BRD erst im Laufe der 80er Jahre durch den berühmten Historikerstreit und die Rede von Bundespräsident Weizsäcker zum 40. Jahrestag der Befreiung zur Normalität. Diese Normalität war nie unumstritten in

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Tesla und die SPD – Lehren aus Grünheide

Die SPD mag auf Bundesebene sich zwar verbal gegen Elon Musk äußern, so zum Beispiel gegen dessen Wahlaufruf für die AfD1, dennoch bedeutet das keine tatsächliche Opposition der SPD zum Großkapitalisten Musk mit seinem Tesla-Konzern. Das Tesla-Werk im brandenburgischen Grünheide war von Anfang an ein Zankapfel2, nicht erst seit den Negativschlagzeilen der vergangenen Monate, die auch den Anlass für meine Ausführungen bilden. Nun aber der Chronologie nach. “Von Anfang an war es keineswegs so, dass die Tesla-Ansiedlung einhelligen Jubel auslöste

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Massenprotest und Massenorganisation – Fünf Jahre danach

Am 1. März 2020, also vor genau fünf Jahren, veröffentlichte ich einen Beitrag1, in welchem ich die Gelbwesten in Frankreich und Fridays for Future in Deutschland miteinander verglich, welche damals große zeitgenössische Massenbewegungen darstellten. Ich stellte einige Prognosen auf, die man nun ein halbes Jahrzehnt später im Rückblick betrachten kann. Die Gelbwesten sind, wie vorhergesagt, völlig verpufft. Von ihnen blieb organisatorisch nichts übrig. Ihr Protest war zwar sehr radikal geführt, aber kopflos. Sie waren bereits vor fünf Jahren im Abklingen

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Wir müssen uns mehr mit wirtschaftlichen Fragen befassen!

„Wirtschaftliche Themen sind im linken Spektrum vollkommen unterrepräsentiert. Es wird über Identitätspolitik gestritten, statt den Fokus auf die Wirtschaft zu legen. Dabei strukturiert sie die Gesellschaft und sorgt für Ungleichheit im höchsten Maße.“1 – Wolfgang M. Schmitt Sich mit dem Thema Wirtschaft in der Tiefe zu befassen ist mühsam. Ich weiß, wovon ich rede. Marx schimpfte in einem Brief an Engels auch über die „ökonomische Scheiße“2, was ihn natürlich nicht davon abbrachte, sich mit dem Thema zu befassen. Es genügt

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Die abgebrannte „Brandmauer“ – Merz, die AfD und die Bundestagswahl

Die angebliche „Brandmauer“, die nie mehr als eine Fiktion war, ist am Ende: Die CDU unter Merz hat am 29. Januar 2025 zusammen mit FDP und AfD einen Antrag zur Begrenzung der Migration durch den Bundestag mit knapper Mehrheit beschließen lassen1. Noch wenige Tage zuvor behauptete Merz, mit der AfD nicht zusammenarbeiten zu wollen2. Diese Tatsache rief einen Aufschrei der „bürgerlichen Mitte“3 hervor, der an Heuchelei, Hilflosigkeit und Lächerlichkeit kaum zu überbieten ist. Zum einen ist es seit Jahren offensichtlich,

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